Die Formel 1

Die Formel 1 und ihre Entwicklung seit der 1950er Jahre zu beobachten, gibt einen Einblick in die Welt der lauten Motoren, ambitionierten Fahrer und dem Mitfiebern, das Leute auf der ganzen Welt für diesen Sport empfinden. Doch beginnen wir bei den Anfängen. Denn zunächst ist die Entstehung der Formel 1 vom Dachverband Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) ein wichtiger und ausschlaggebender Faktor für die ersten Schritte der Formel 1.

Entstehungsgesichte und Werdegang

Wie bereits erwähnt, gibt es die Formel 1 bereits seit den 1950er Jahren und wird seitdem jedes Jahr ausgetragen. Während der Anfangsphase wechselten die Konstrukteure und viele weitere Neuerungen wurden ausprobiert.

Der erste Formel 1-Weltmeister Giuseppe Farina fuhr damals noch für Alfa Romeo und ging1952 zu Ferrari.

Doch auch etliche Änderungen machten den Herstellern zu schaffen. So konnten nur drei mit den neuen Regeln im Jahr 1966 tatsächlich umgehen. Die Regel besagte, dass die Vergrößerung der Hubräume auf das Doppelte von nun an legitim sei, was nur Repco, Maserati und Ferrari tatsächlich umsetzen konnten.

Weitere Anpassungen wie Spoiler und Flügel wurden im Jahr 1968 vorgenommen.

Besonders in den 1970er Jahren wurde vor allem ein Name aufgrund der unzähligen Siege immer öfter genannt: Ferrari. Zudem ging der Titel ebenfalls an den Konstrukteur des roten Rennwagens.

Betreffend der Sicherheit auf den Strecken wurden Optimierungen unabdingbar. Der Umzug im Jahr 1977 vom Nürburgring zum Hockenheimring hatte vor allem aus Gründen der mangelnden Sicherheit ihren Ursprung.

Vor allem in den darauffolgenden 1980er Jahren wurde viel mit Schnelligkeit und Turbomotoren experimentiert. Dabei kam auch der Benetton-BMW mit einer unfassbaren Schnelligkeit von 1.350 PS auf die Strecke.

Doch auch die sogenannten Turbomotoren waren ab 1989 nicht mehr erlaubt.

Eine weitere größere Änderung musste 1994 aufgrund zweier tödlicher Unfälle eingeführt werden und bezog sich auf die Schnelligkeit der Fahrzeuge. Diese sollten von den bisherigen 750 PS auf 650PS gedrosselt werden.

Der Sieger, der in den Jahren von 2000 bis 2004 gekürt wurde, war Michael Schumacher und Ferrari gewann die Konstrukteurtitel in dieser Zeit.

Vor allem etwa zehn Jahre später, um 2010 herum, änderten sich viele Dinge bei der Formel 1. Die Regeln wurden verändert, dazu gehörte auch die Akkreditierung des Fahrers, der den zehnten Platz erreicht hat, mit einem Punkt. Zudem erhielt der Sieger 25 Punkte. Eine weitere einschneidende Veränderung war das Verbot des Nachtankens während eines Rennens. Auch sollten von nun an die Heckflügel dank ihrer Verstellbarkeit vor allem denjenigen, die hinten lagen, die Möglichkeit geben ihren Rückstand aufzuholen. Auch die Reifen sollten angepasst und einheitlich für jedes Fahrzeug von Pirelli sein. Zudem erfuhren die Motoren eine Veränderung. Sie sollten von V8 auf V6 gestuft werden.

Formel 1 heute und die erfolgreichsten Fahrer

Die Formel 1 blickt auf eine lange und besondere Geschichte mit vielen Anpassungen und Änderungen zurück. Sie hat sich von finanziellen Engpässen genauso wenig einschüchtern lassen wie von anderen Schicksalsschlägen. Dies ist mitunter der Grund für die steigende Anzahl an Formel 1-begeisterten Fans und Zuschauern. Besondere Fahrer, die momentan an der Spitze stehen und deren Gesichter wahrscheinlich jeder kennt, sind ist Sebastian Vettel, der von 2010 bis 2013 den Weltmeistertitel gewann und Lewis Hamilton, der 2014 bis 2015 sowie 2017 das Rennen für sich entscheiden konnten. Auch der Gewinner im Jahr 2016 ist kein geringerer als Nico Rosberg. Besonders aufgrund der unterschiedlichen Länder, in denen die Grand Prix-Rennen ausgetragen werden, gelingt es der Formel 1, nicht nur durch den Ortswechsel, eine gewisse weltweite Anziehungskraft auf viele Fans und Sportbegeisterte auszuüben.